Der Straftatbestand der unerlaubten Bereicherung

Internationale Korruptionsbekämpfung und rechtsstaatliche Garantien
Nomos, 1. Auflage 2013, 428 Seiten

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Beschreibung
Korruption in der öffentlichen Verwaltung ist ein weltweit verbreitetes Übel. Ihrer Bekämpfung soll der Straftatbestand der unerlaubten Bereicherung dienen, der in Art. 20 der UN-Konvention gegen Korruption allen Mitgliedstaaten zur Einführung empfohlen wird. Ein Amtsträger macht sich danach allein aufgrund der Tatsache strafbar, dass er die Herkunft bestimmter, auf ihn nachweisbar zurückzuführender Vermögenswerte nicht erklären kann bzw. will. Das Delikt erfreut sich international großer Beliebtheit, wie nicht zuletzt die Verfahren gegen die im Arabischen Frühling gestürzten Staatschefs Ben Ali und Mubarak sowie deren Gefolgsleute zeigten.
Die Arbeit stellt das in Deutschland unbekannte Delikt vor, erläutert seine Entstehung, Anwendung und weltweite Verbreitung. Im Zentrum steht die auch für den deutschen Gesetzgeber bei Umsetzung der Konvention relevante Frage nach der Vereinbarkeit des Tatbestands mit deutschem Verfassungsrecht. Exkurse in das deutsche Strafrecht belegen, dass auch dieses nicht frei von vergleichbaren Tatbeständen und kriminalpolitischen Ideen ist.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-8487-0036-3
Untertitel Internationale Korruptionsbekämpfung und rechtsstaatliche Garantien
Erscheinungsdatum 18.03.2013
Erscheinungsjahr 2013
Verlag Nomos
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 428
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
Rezensionen
»eine sehr lesenswerte Arbeit.«
Prof. Dr. Lothar Kuhlen, Goltdammer's Archiv für Strafrecht 8/14
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