Die Aufmerksamkeitsspanne der Öffentlichkeit

Eine Studie zur Dauer und Intensität von Meinungsbildungsprozessen
Nomos, 1. Auflage 2015, 355 Seiten

Buch

69,00 €
ISBN 978-3-8487-2145-0

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ISBN 978-3-8452-6244-4
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Beschreibung
Die Medien und ihr Publikum verlagern ihre Aufmerksamkeit in schnellen Rhythmen. Komplexe gesellschaftliche Themen erfordern jedoch eine hohe Aufmerksamkeitsspanne. Wie gehen Rezipienten mit Art und Umfang der medialen Thematisierung um, welche Themen beachten sie genauer und langfristiger?
Die vorliegende Studie untersucht Meinungsbildungsprozesse zu drei exemplarischen Themen. Wöchentliche Panelbefragungen erlauben - kombiniert mit einer Inhaltsanalyse - Einblicke in die Mechanismen, wie und woran die Bürger sich in der medialen Themenlandschaft orientieren.
Die Ergebnisse zeigen, wann Themen längere Zeit das Interesse der Bürger binden, wie sie auf die Nachrichtenlage reagieren und wie sich dies auf die Meinungsbildung auswirkt. Eine zentrale Rolle spielt der – z. T. medial vermittelte – Eindruck, breite Bevölkerungsschichten würden sich für das Thema interessieren. So wird die Aufmerksamkeitsspanne der Öffentlichkeit gedehnt.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-8487-2145-0
Untertitel Eine Studie zur Dauer und Intensität von Meinungsbildungsprozessen
Erscheinungsdatum 30.10.2015
Erscheinungsjahr 2015
Verlag Nomos
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 355
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
Rezensionen
»Mit der höchst genauen statistischen Herangehensweise des Autors geht einher, dass er die Ergebnisse seiner Umfrage und Medienauswertung mit äußerster Vorsicht interpretiert... Der den Analysen vorangestellte Theorieteil ist fundiert und umfassend.«
Eric Karstens, Medienwissenschaft 2016, 436

»schafft in klar gegliederten und nachvollziehbaren Schrittten ein Gesamtbild, in welchem das Zusammenspiel von Gesellschaft, Journalisten und einzelnen Medienrezipienten erkennbar wird... Die Arbeit besticht dabei mit einer wohldurchdachten Strukturierung, methodischer Kompetenz und präsziser Sprache. Damit ist sie sowohl für das Verständnis der Dynamik öffentlicher Aufmerksamkeit als auch als Beispiel für die empirische Prüfung eines komplexen theoretischen Modells äußerst wertvoll und aktuell.«
Martin Wettstein, M&K 2016, 410

»Politische Akteure sind somit, zupflichtender medialer Aufmerksamkeitserzeugung und somit ganz besonders auf die Kenntnis der Gesetzmäßigkeiten öffentlicher Aufmerksamkeit angewiesen. Alles das dürfte dazu beitragen, dem Buch von Stefan Geiß, weit über die Kommunikationswissenschaft hinaus der wissenschaftlichen und vor allem der praktischen Politik zu sichern - über eine hoffentlich nicht allzu kurze Aufmerksamkeitsspanne. Es ist ihm zu wünschen.«
Dr. Michael Fuchs, ZParl 2016, 477
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