Die Heimat der Anderen

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Ermittlung und Verwendung von Herkunftslandinformationen in Asylverfahren
Nomos, 1. Auflage 2024, 509 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe
Recht und Gesellschaft – Law and Society
Beschreibung
Asylverfahren sind voller Wissenslücken. Informationen aus fernen Staaten sind schwer zu beschaffen und die Asylentscheidung ist eine Risikoprognose über eine unsichere Zukunft. Das Buch folgt dem Weg des Landeswissens von der richterlichen Ermittlung bis zur Verwendung in Urteilstexten. Anhand von über 40 Interviews an Verwaltungsgerichten sowie einer Analyse der Rechtsprechung zu Militärdienstverweigerern aus Syrien und zur humanitären Notlage in Afghanistan wird gezeigt, wie Richter:innen sowohl Beweisnot als auch Informationsflut bewältigen und wie sie auf Basis der gleichen Herkunftslandinformationen zu unterschiedlichen Lagebewertungen und damit einer uneinheitlichen Entscheidungspraxis gelangen.
Die Arbeit wurde mit dem Humboldt-Preis 2024, dem Dietrich-Thränhardt-Dissertationspreis 2025 und im Rahmen des Förderpreises für herausragende Promotionen der DGS Sektion Migration und ethnische Minderheiten 2025 ("special mention") ausgezeichnet.
Die Arbeit wurde mit dem Humboldt-Preis 2024, dem Dietrich-Thränhardt-Dissertationspreis 2025 und im Rahmen des Förderpreises für herausragende Promotionen der DGS Sektion Migration und ethnische Minderheiten 2025 ("special mention") ausgezeichnet.
Bibliografische Angaben
| Auflage | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-7560-1922-9 |
| Untertitel | Ermittlung und Verwendung von Herkunftslandinformationen in Asylverfahren |
| Erscheinungsdatum | 05.11.2024 |
| Erscheinungsjahr | 2024 |
| Verlag | Nomos |
| Ausgabeart | Softcover |
| Sprachen | deutsch |
| Seiten | 509 |
| Medium | Buch |
| Produkttyp | Wissenschaftsliteratur |
Rezensionen
»Mit ›Die Heimat der Anderen‹ legt Feneberg ein überaus spannendes Werk vor, welches jeder Verwaltungsrichterin und jedem Verwaltungsrichter, die im Asylrecht tätig sind, zur horizonterweiternden und die eigene Tätigkeit reflektierenden Lektüre ebenso zu empfehlen ist wie allen übrigen rechtlich und politisch mit der Materie befassten Interessierten. Hervorzuheben ist das überaus leserfreundliche Schriftbild des Buches, in welchem zudem nahezu gänzlich auf Fettdruck verzichtet wird. Mehr als 1 500 Literatur-, Rechtsprechungs- und sonstige Hinweise finden sich – deutlich vom Fließtext abgegrenzt – in Fußnoten.«
VRiVGH Andreas-Christian Büchel, SächsVBl. Heft 5/2025
»Fenebergs detaillierte Analyse besticht durch umfassendes Material. Besonders hervorzuheben ist Fenebergs Appell, urteilsprägende Erfahrungssätze transparent(er) zu machen, wodurch seine Arbeit wertvolle Implikationen für die richterliche Praxis liefert.«
Annelie Neumann, KJ 2/2025
VRiVGH Andreas-Christian Büchel, SächsVBl. Heft 5/2025
»Fenebergs detaillierte Analyse besticht durch umfassendes Material. Besonders hervorzuheben ist Fenebergs Appell, urteilsprägende Erfahrungssätze transparent(er) zu machen, wodurch seine Arbeit wertvolle Implikationen für die richterliche Praxis liefert.«
Annelie Neumann, KJ 2/2025
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