Einheitsstaat im regionalen Umbruch

Die (zivil)gesellschaftlichen Folgen politischer Regionalisierung in der Tschechischen Republik
Nomos, 1. Auflage 2015, 170 Seiten

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Beschreibung
Die vergleichende Fallstudie der beiden Regionen Ústecký und Královéhradecký kraj befasst sich mit der Frage, was die im Jahr 2000 eingeführte regionale Politikebene für die tschechische Zivilgesellschaft bedeutet. Auf der Basis von Experteninterviews analysiert die Autorin anhand der Tourismus- und der Sozialpolitik, in welcher Weise die Regionen von der organisierten Zivilgesellschaft angenommen werden und wie sich regionales Regieren gestaltet. Die Studie gibt so neue Einblicke in die bisher in der Forschung vernachlässigte gesellschaftliche Realität und Relevanz von Regionalisierung.
Der Vergleich zeigt, dass zivilgesellschaftliche Mobilisierung stärker durch die unterschiedlichen Politikfelder und das Akteurshandeln als von der divergierenden sozioökonomischen Ausgangslage der Untersuchungsregionen bestimmt wird. Entgegen der geläufigen These bringen die regional verwalteten EU-Strukturfonds nicht den erwarteten Partizipations- und Gründungsschub für die Zivilgesellschaft.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-8487-1632-6
Untertitel Die (zivil)gesellschaftlichen Folgen politischer Regionalisierung in der Tschechischen Republik
Erscheinungsdatum 05.05.2015
Erscheinungsjahr 2015
Verlag Nomos
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 170
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
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