Frontex und operative Maßnahmen an den europäischen Außengrenzen

Verwaltungskooperation - materielle Rechtsgrundlagen - institutionelle Kontrolle
Nomos, 1. Auflage 2014, 579 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe Schriften zum Migrationsrecht

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Beschreibung
Die europäische Grenzschutzagentur Frontex verkörpert mehrere rechtlich-politische Entwicklungen der letzten Jahre und Jahrzehnte: Die Europäisierung von Grenzen, eine verstärkte Illegalisierung von Migration, die Externalisierung von Migrationskontrolle unter Einbindung der Herkunfts- und Transitstaaten von Migrant_innen, eine zunehmende Mehrebenenverwaltung durch die EU und ihre Mitgliedstaaten sowie die Auslagerung von Regierung in Agenturen. Dies wirft neue Rechtsfragen auf, nicht zuletzt beim Umgang mit Migrant_innen an und vor den europäischen Außengrenzen. Der Verfasser zeigt aus europa- und völkerrechtlicher Perspektive auf, dass weder ein externalisierter Grenzschutz noch die Kooperationen zwischen Frontex, Mitgliedstaaten und Drittstaaten zu menschenrechtsfreien Räumen und Einschränkungen beim Rechtsschutz führen können. Zugleich weist er nach, dass die Unabhängigkeit von Frontex bei der Koordinierung von Grenzsicherungsmaßnahmen gegen das unionale Demokratieprinzip verstößt.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-8487-0796-6
Untertitel Verwaltungskooperation - materielle Rechtsgrundlagen - institutionelle Kontrolle
Erscheinungsdatum 02.04.2014
Erscheinungsjahr 2014
Verlag Nomos
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 579
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
Rezensionen
»Standardwerke zu Frontex«
VRiVG a.D. Dr. Bertold Huber, NVwZ 2016, 1148

»Die Arbeit liest sich sehr gut, sie ist sehr informativ und bietet eine Fülle von weiterführenden Ergebnissen, die der Verfasser durchweg argumentativ präzise und fundiert begründet... Wer sich umfassend über den Grenzschutz, die Grenzschutzagentur, ihre Maßnahmen und die rechtliche Bewertung der einzelnen Themenkomplexe informieren will, dem kann die Lektüre des Buches sehr empfohlen werden.«
Ibrahim Kanalan, Kritische Justiz 15/242

»Die kenntnis- und materialreiche Arbeit von Lehnert ist so unverzichtbare Lektüre für all diejenigen, die sich mit den Herausforderungen durch die Etablierung der Agentur Frontex und der Ausgestaltung deren operativer Maßnahmen an den Außengrenzen beschäftigen.«
Dr. Timo Tohidipur, DVBl 6/15

»eine umfassende Darstellung des EU-Grenzregimes anhand von Frontex... Für die weitere Diskussion über das EU-Grenzregime und insbesondere für den menschenrechtlichen Schutz von betroffenen Migran_innen ist Lehnerts Arbeit ein nicht zu ersetzender Beitrag.«
Maximilian Pichl, juridikum 4/14

»Wer sich über die völker- und europarechtlichen Fragen, die die Existenz und die Arbeit von FRONTEX prägen, informieren will und zugleich Interesse und möglicherweise sogar Freude daran entwickeln kann, auch verschlungenere juristische Argumentationslinien nachzuvollziehen, wird bei der Lektüre von Lehnerts Arbeit ›voll auf seine Kosten kommen‹.«
Holger Hoffmann, ZAR 9/14

»Aufbau, Rolle und Arbeit der Grenzschutzagentur ist vielen Diskutierenden erkennbar immer noch unklar. Da ist es hilfreich, auf das hier zu besprechende Buch zurückgreifen zu können... Die Arbeit ist gründlich...das Lesen lohnt sich.«
Stefan Keßler, Asylmagazin 7-8/14
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