"Gestaltend Einfluß nehmen"

Bahngewerkschaft und Bahnreform 1993-2005
Nomos, 1. Auflage 2007, 344 Seiten

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Beschreibung
Die Bahnreform von 1993 zielte auf die Privatisierung einer der größten staatlichen Infrastrukturbehörden des Landes. Diese Studie rückt einen wichtigen Akteur bei dieser Reform ins Zentrum: die Betriebsgewerkschaft GdED, heute Transnet. Wer ist diese Gewerkschaft und wofür steht sie? Über welche Gestaltungsinstrumente und Einflussmöglichkeiten verfügt diese bis heute stark sozialpartnerschaftlich geprägte Gewerkschaft? Wie reagiert eine Organisation, für die sich sämtliche Koordinaten des Verbandshandelns innerhalb weniger Jahre grundlegend ändern? Der Weg der Transnet zeigt: Gewerkschaften sind nicht hilflos der Deregulierung ausgeliefert und müssen nicht notwendig als Reformblockierer agieren. Aber die Bereitschaft zur Mitgestaltung hat dort ihre Grenzen, wo der Bestand der Organisation selbst gefährdet ist. Dies gilt für die Wettbewerbsstrategie des Konzerns ebenso wie für die Schlüsselfrage der Bahnreform: Privatisierung mit oder ohne Netz? Gegliedert in zwei große Teile beschreibt die Untersuchung zunächst die Ausgangspunkte, Stadien und Aspekte der Bahnreform von 1993 und analysiert sodann umfassend die Facetten der Verbandspolitik in den verschiedenen Etappen des Reformprozesses.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-89404-546-3
Untertitel Bahngewerkschaft und Bahnreform 1993-2005
Erscheinungsdatum 01.12.2006
Erscheinungsjahr 2006
Verlag Nomos
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 344
Copyright Jahr 2007
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
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