Gewalt im Namen Gottes

Ursachen und Hintergründe im biblischen Monotheismus
Tectum, 1. Auflage 2016, 382 Seiten

Buch

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ISBN 978-3-8288-3641-9
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Beschreibung
Weltweites Entsetzen ruft die Zerstörung von Kulturgütern durch den „Islamischen Staat“ einhellig hervor. Warum nur muss der fundamentalistische Islam so intolerant und barbarisch sein? Doch man vergisst dabei leicht, dass auch die Durchsetzung des Christentums einst mit der Vernichtung der antiken Kultur einherging. Christa Mulack spürt der religiösen Gewalt im Namen des Einen Gottes der Bibel nach, an der das alte Israel einst zerbrach und an der die Menschheit bis heute leidet. Sie beschreibt, wie die Israeliten im babylonischen Exil von einer fanatisierten Priesterschaft in den monotheistischen Glauben mit Hilfe von Drohungen und Schuldzuweisungen hineingezwungen wurden. Und die Verheißungen, mit denen sie gelockt wurden, haben sich bis heute nicht erfüllt.Mit dem Siegeszug des Monotheismus und seiner Heiligen Schrift wurde Gewalt zu einem festen Bestandteil der Religion. Zugleich wurde auch das Göttlich-Weibliche verdrängt, die bis dahin auch in Israel beheimateten und hoch verehrten Göttinnen Aschera und Astarte. Die Abwertung des Weiblichen hält bis heute an. Statt diesen Ur-Grund unserer Kultur permanent zu verdrängen, sollten wir ihn in unser kulturelles Gedächtnis ebenso wie in unser Bewusstsein integrieren. Nur so kann der Religion der Zahn der Barbarei gezogen werden.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-8288-3641-9
Untertitel Ursachen und Hintergründe im biblischen Monotheismus
Erscheinungsdatum 18.01.2016
Erscheinungsjahr 2016
Verlag Tectum
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 382
Copyright Jahr 2016
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
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