Gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit

Ein Prinzip ohne Praxis
Nomos, 1. Auflage 1998, 396 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe Schriften zur Gleichstellung

Buch

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ISBN 978-3-7890-5437-2
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Beschreibung
Der rechtliche Anspruch auf gleiches Entgelt bei gleichwertiger Arbeit macht es notwendig, verschiedenartige »Frauenarbeit« und »Männerarbeit« bezüglich ihres Wertes miteinander zu vergleichen. Die hierbei verwendeten Verfahren der Arbeitsbewertung müssen »geschlechtsneutral« gestaltet sein und wirken. Die im EG- und nationalen Recht enthaltenen einschlägigen Anspruchsgrundlagen kommen bisher jedoch nicht tatsächlich zur Geltung.
Die Verfasserin entwickelt zunächst Prüfkriterien zur Anwendung des Anspruchs. Weiterhin zeigt sie – u.a. auf der Grundlage der BAG-Rechtsprechung – Ursachen der mangelnden Rechtswirkung auf. Dazu gehören einerseits die unzureichende Ausgestaltung des Rechtsanspruchs (z.B. Beweisproblematik) und andererseits der strukturelle Charakter von mittelbarer Entgeltdiskriminierung, die tief in das Tarifgefüge eingebettet ist.
Das abschließend skizzierte Lösungskonzept berücksichtigt die Erfahrungen in anderen Staaten ebenso wie den strukturellen Charakter des Problems. Dem Werk kommt besondere praktische Bedeutung zu, da die Bundesrepublik als EU-Mitglied zur Verwirklichung des gemeinschaftsrechtlichen Grundsatzes des gleichen Entgelts bei gleichwertiger Arbeit verpflichtet ist.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-7890-5437-2
Untertitel Ein Prinzip ohne Praxis
Erscheinungsdatum 30.09.1998
Erscheinungsjahr 1998
Verlag Nomos
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 396
Medium Buch
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