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Kartellbußgeldrückgriff in der wirtschaftlichen Einheit
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Gesamtschuld und Abschreckung im Unionskartellrecht
Nomos, 1. Auflage 2026, 296 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe
Europäisches Wirtschaftsrecht
Beschreibung
Durch die funktionale Anknüpfung des Tatbestandsmerkmals „Unternehmen“ in Art. 101 f. AEUV an eine bloß „wirtschaftliche Einheit“ statt an konkrete Rechtsträger hat die Rechtsprechung des EuGH absehbare Probleme bei der Anwendung von Sanktionen verursacht. Die Arbeit untersucht, wie ein Regress unter den als „Unternehmen“ zusammengefassten und gesamtschuldnerisch haftenden einzelnen Rechtsträgern im Innenverhältnis erfolgen soll. Es wird aufgezeigt, dass die interne Verteilung der Geldbuße Einfluss auf die Verhaltenssteuerung der beteiligten Akteure hat. Die Autorin schlägt deshalb vor, die privatautonome Gestaltung des Innenregresses im Vorfeld eines Kartellverstoßes durch eine zwingende Mindesthaftung zu beschränken.
Bibliografische Angaben
| Auflage | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-7560-3735-3 |
| Untertitel | Gesamtschuld und Abschreckung im Unionskartellrecht |
| Erscheinungsdatum | 25.03.2026 |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Verlag | Nomos |
| Ausgabeart | Softcover |
| Sprachen | deutsch |
| Seiten | 296 |
| Medium | Buch |
| Produkttyp | Wissenschaftsliteratur |
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