Kopftuch und Burka
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Laizität, Toleranz und religiöse Homogenität in Deutschland und Frankreich
Nomos, 1. Auflage 2015, 255 Seiten
Beschreibung
Über Kopftuch und Burka werden in Deutschland wie in Frankreich seit Jahren heftige Debatten geführt. Auslöser waren hierfür in Deutschland Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts aus den Jahren 2003 und 2015. In Frankreich erregen zwei Gesetze die Gemüter: das Kopftuchverbot für Schülerinnen 2004; ein generelles Verbot, mit einem Gesichtsschleier in der Öffentlichkeit aufzutreten, 2010. Nachdem der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte dieses Verbot nicht beanstandet hatte, wurde auch in Deutschland ein Burka-Verbot gefordert. Die Kontroverse um Kopftuch und Burka stellt aber nur ein Symptom dahinter liegender Probleme dar: Wieviel Homogenität ist für ein friedliches Zusammenleben in einer multireligiösen Gesellschaft erforderlich? Auf wieviel Toleranz ist sie angewiesen? Aber auch, wo sind deren Grenzen? Die Antworten werden auch bestimmt durch das Verständnis des Verhältnisses von Staat und Religion, das Ausmaß an Laizität. Deren Konzepte in Frankreich und Deutschland nähern sich gerade angesichts der Verbreitung des Islam in beiden Ländern ungeachtet unterschiedlicher historischer Ausgangspunkte an. Durch den starken Zustrom an Flüchtlingen haben diese Fragen eine ungeahnte Aktualität erfahren.
Bibliografische Angaben
| Auflage | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-8487-2855-8 |
| Untertitel | Laizität, Toleranz und religiöse Homogenität in Deutschland und Frankreich |
| Erscheinungsdatum | 09.12.2015 |
| Erscheinungsjahr | 2015 |
| Verlag | Nomos |
| Ausgabeart | Softcover |
| Sprachen | deutsch |
| Seiten | 255 |
| Medium | Buch |
| Produkttyp | Wissenschaftsliteratur |
Rezensionen
»Fest steht jedenfalls, dass die Debatten um Kopftuch und Burka die französische wie deutsche Gesellschaft auch zukünftig noch in Atem halten werden. Wissen um religionsverfassungsrechtliche Konzepte in anderen Staaten hilft dabei. Fazit also: Ein nützliches Buch.«
Dr. Viola Vogel, ZevKR 2017, 109
»kann man in dieser Studie lernen, dass das traditionelle religionsverfassungsrechtliche Konzept von Neutralität, Toleranz und Offenheit nicht nur der staatlichen Tradition einiges zu verdanken hat, sondern dass es auch immer noch wertvolle Orientierungen jenseits der tagespolitischen Aufgeregtheiten zu vermitteln vermag. Steinberg zeigt damit, was aktuell auf dem Spiel steht.«
Dr. Tarik Tabbara, ZAR 2016, 304
»Ein bemerkenswert unaufgeregtes und im besten Sinne »aufklärerisches« Buch«
PD Dr. Felix Hanschmann, Forschung Frankfurt 2016, 91
Dr. Viola Vogel, ZevKR 2017, 109
»kann man in dieser Studie lernen, dass das traditionelle religionsverfassungsrechtliche Konzept von Neutralität, Toleranz und Offenheit nicht nur der staatlichen Tradition einiges zu verdanken hat, sondern dass es auch immer noch wertvolle Orientierungen jenseits der tagespolitischen Aufgeregtheiten zu vermitteln vermag. Steinberg zeigt damit, was aktuell auf dem Spiel steht.«
Dr. Tarik Tabbara, ZAR 2016, 304
»Ein bemerkenswert unaufgeregtes und im besten Sinne »aufklärerisches« Buch«
PD Dr. Felix Hanschmann, Forschung Frankfurt 2016, 91
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