Lorenz von Stein und der Sozialstaat

Herausgegeben von Prof. Dr. Stefan Koslowski
Nomos, 1. Auflage 2014, 223 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe Staatsverständnisse

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Beschreibung
Lorenz von Stein ( 1815 - 1890 ) – wie Karl Marx in Preußen zeitlebens persona ingrata – sah in der sozialen Revolution keinen Ausweg aus dem strukturellen Bürgerkrieg der industriellen Gesellschaft. Im Gegensatz zu Marx und Engels war Stein davon überzeugt, dass die Ungleichheit der Menschen „nicht bloß das eigentliche Geheimnis, sondern auch die größte Gewalt im menschlichen Leben (ist)“. Damit machte er sich zu einem Apostaten des Junghegelianismus.
Das auf diesen Prämissen aufbauende Werk verfolgt historisch und systematisch die Entstehung der rationalen Staatsverwaltung sowie die Emanzipation des Staats aus feudal-hierarchischen Bindungen mit dem Ergebnis, im allgemeinen Stimmrecht und der allgemeinen Steuerpflicht das Fundament einer soliden Staatsfinanzierung und systematischen Finanzwissenschaft wie der individuellen Freiheit zu erkennen. Sein Werk nahm damit in vielerlei Hinsicht die Chancen und Grenzen der heute in Deutschland und Europa bestehenden Sozialstaaten vorweg.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-8487-1063-8
Erscheinungsdatum 08.08.2014
Erscheinungsjahr 2014
Verlag Nomos
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 223
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
Rezensionen
»anregend«
Prof. Dr. Tilman Repgen, ZNR 2016, 141
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