Migranten im "Tatort"

Das Thema Einwanderung im beliebtesten deutschen TV-Krimi
Tectum, 1. Auflage 2007, 196 Seiten

Buch

  24,90 €
ISBN 978-3-8288-9401-3
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Beschreibung
Eigentlich will Bengi sich nur um ihre kleine Schwester kümmern. Illegal kehrt die ausgewiesene Türkin deshalb nach Deutschland zurück. Zufällig erwischt sie jedoch einen Mörder auf frischer Tat. Als die Polizeifahnder im Trüben fischen, hilft ihnen die Illegale und muss zum Dank endgültig das Land verlassen… Menschen, Schicksale, Missstände: im ""Tatort"" der ARD werden sie wie in der Episode „In der Falle“ immer wieder aufgegriffen. Auch Migranten und ihre Lebenssituation spielen zunehmend eine Rolle in fiktionalen TV-Formaten. Schließlich leben mehr als sieben Millionen Menschen ohne deutschen Pass in Deutschland. Zukünftig werden noch mehr kommen. Da gerade Kriminalfilme möglichst realitätsnah an der Gegenwart und der Alltagssituation der Zuschauer bleiben wollen, wird in ihnen Migration mit all ihren Facetten vermehrt aufgegriffen. Damit spiegeln die Programme ebenso das Bild der Gesellschaft, wie sie andererseits Meinungsbilder prägen. Flaggschiff der Kriminalreihen ist der ""Tatort"", den sonntags oft 10 Millionen Menschen sehen. Christina Ortner hat untersucht, welche Spuren Migranten in ""Tatort""-Folgen hinterlassen. Dabei erstaunt nicht nur die seit 1991 deutlich steigende Quantität, sondern vor allem die Vielfalt der angesprochenen Aspekte und die sehr unterschiedliche Herangehensweise an die Problematik. Sie bietet die Möglichkeit, den Integrationsprozess insgesamt zu befördern.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-8288-9401-3
Untertitel Das Thema Einwanderung im beliebtesten deutschen TV-Krimi
Erscheinungsdatum 01.01.2007
Erscheinungsjahr 2007
Verlag Tectum
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 196
Copyright Jahr 2007
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
Rezensionen
"Christina Ortner hat eine facettenreiche Aufbereitung der integrationsfördernden Potenziale des Tatort im Bezug auf Migration geliefert und mit einer qualitativen Studie angedeutet, dass diese Potenziale von den Autoren, Produzenten und Sendeanstalten bis zum Jahr 2000 nicht vollständig ausgeschöpft werden konnten."
(Melanie Diermann & Chris Kurbjuhn, MEDIENwissenschaft, 2/2008)
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