Missbrauchsgefahren durch opponierende Anleihegläubiger nach dem neuen Schuldverschreibungsgesetz

Nomos, 1. Auflage 2015, 451 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe Schriften zum gesamten Unternehmensrecht

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Beschreibung
Das neue Schuldverschreibungsgesetz stellt einen Rahmen zur Restrukturierung von Anleihen durch Beschlüsse einer Anleihegläubigermehrheit mit Wirkung für alle Anleihegläubiger zur Verfügung. Zugleich ist den opponierenden Minderheitsgläubigern ein an das Aktienrecht angelehntes Rechtschutzsystem, bestehend aus Anfechtungsklage mit kassatorischer Wirkung und Freigabeverfahren, an die Hand gegeben.

Vor dem Hintergrund der Ausgestaltung des Rechtschutzes und den Besonderheiten in der Restrukturierungssituation untersucht die Arbeit, ob das aktienrechtliche Phänomen "räuberischer" Anfechtungsklagen sich auch im Schuldverschreibungsrecht manifestieren kann. Der Verfasser kommt zu dem Schluss, dass dem einzelnen Anleihegläubiger vor allem in der Krise tatsächlich ein erhebliches Missbrauchspotential an die Hand gegeben ist, was ein ausuferndes Klagegewerbe und damit eine erhebliche Gefahr für Restrukturierungsbemühungen des Emittenten befürchten lässt.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-8487-2528-1
Erscheinungsdatum 26.11.2015
Erscheinungsjahr 2015
Verlag Nomos
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 451
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
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