Mittelbare Diskriminierung im Einkommensteuerrecht

Eine verfassungsrechtliche Untersuchung am Beispiel der Besteuerung der zusätzlichen Alterssicherung
Nomos, 1. Auflage 2013, 268 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe Schriften zur Gleichstellung

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ISBN 978-3-8329-7813-6

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Beschreibung
Die in Politik und Wissenschaft geführte Debatte um Geschlechterdiskriminierung im Steuerrecht ist in einigen anderen Ländern sehr viel weiter fortgeschritten als in Deutschland. Demnach schreibt die Einkommensbesteuerung strukturelle Benachteiligungen von Frauen fort oder verstärkt diese sogar – und zwar unabhängig von Besteuerungsformen wie dem Ehegattensplitting.
Die Studie knüpft an diese Erkenntnisse an und konkretisiert das verfassungsrechtlich verankerte Verbot mittelbarer Diskriminierung für das deutsche Einkommensteuerrecht unter Bezug auf steuerrechtliche und gleichstellungsrechtliche Wertungen. Anhand des auf diese Weise entwickelten Maßstabs werden beispielhaft Wirkungen und Verfassungsmäßigkeit der Besteuerung der zusätzlichen privaten und betrieblichen Alterssicherung diskutiert. Die Überlegungen geben neue Denkanstöße für eine gleichstellungsgerechte Ausgestaltung der deutschen Einkommensbesteuerung und damit auch für die – häufig auf Ausgaben fokussierte – Strategie des Gender Budgeting.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-8329-7813-6
Untertitel Eine verfassungsrechtliche Untersuchung am Beispiel der Besteuerung der zusätzlichen Alterssicherung
Erscheinungsdatum 08.01.2013
Erscheinungsjahr 2013
Verlag Nomos
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 268
Copyright Jahr 2013
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
Rezensionen
»Ulrike Spangenberg nimmt eine sehr genaue und anhand der beschriebenen Einzelregelungen ausdifferenzierte Rechtfertigungsprüfung vor, die zeigt, wie schwierig sich im Einzelfall der Nachweis von Benachteiligungen und die Abwägungen gestalten... Beide Bücher sind sehr gut strukturiert, mit vielen Tabellen und Übersichten versehen und gut lesbar. Eine hervorragende Möglichkeit sich einen aktuellen Überblick zum Steuerrecht zu verschaffen und dabei zugleich die genderrelevanten Probleme klar vor Augen zu führen.«
Anke Stelkens, STREIT 2/14
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