Nathan als Hassfigur

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Zur Rezeption von Lessings „Nathan der Weise" im Drama der Gegenwart
Ergon, 1. Auflage 2026, 259 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe
Religion und Politik
Beschreibung
Die Studie untersucht ästhetische und thematische Spannungen zwischen Lessings Nathan der Weise (1779) und fünf zeitgenössischen Theateradaptationen, die das Toleranzkonzept im Licht aktueller Konflikte neu verhandeln. Am Begriff der Hassfigur analysiert sie kommunikativ erzeugte Feindbilder als gemeinsames Merkmal aller Texte. Die Studie zeigt einen Diskurswechsel von moralphilosophischer zu machtpolitischer Toleranzdebatte: Das idealistische Menschenbild der Aufklärung weicht einer pessimistischen Anthropologie, in der Religion und Toleranz ideologische Kontrollinstrumente werden. Intertextualität wird zur Ästhetik komplexer Gegenwartskritik, die Illusionen bricht und radikale Aufklärung über gesellschaftliche Verantwortung betreibt.
Bibliografische Angaben
| Auflage | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-98740-323-1 |
| Untertitel | Zur Rezeption von Lessings „Nathan der Weise" im Drama der Gegenwart |
| Erscheinungsdatum | ca. 09.11.2026 |
| Erscheinungsjahr | 2026 |
| Verlag | Ergon |
| Ausgabeart | Hardcover |
| Sprachen | deutsch |
| Seiten | 259 |
| Medium | Buch |
| Produkttyp | Wissenschaftsliteratur |
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