Ökonomisierung der Bildungsproduktion

Zu einer Theorie des konservativen Bildungsstaats
Nomos, 1. Auflage 2008, 238 Seiten

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ISBN 978-3-8452-1141-1
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Beschreibung
Der Autor bringt aus soziologischer Perspektive Licht in die Debatten über die Ökonomisierung der Bildung und beantwortet unter anderem folgende Fragen: Was verbirgt sich hinter dem populären Schlagwort „Ökonomisierung“? Wie sieht eine soziologisch gehaltvolle Theorie der Ökonomisierung aus? Welche wirtschaftlichen und sozialen Kräfte treiben die Ökonomisierung der Bildung und der Bildungsproduktion voran? Welche Formen der sozialen Koordination werden durch das Vordringen des Marktmechanismus im Bildungssystem verdrängt? Welche Akteure sind an der Finanzierung und Bereitstellung von Bildungsleistungen beteiligt? Wie verändert sich im Zuge der Ökonomisierung der wichtigste Bildungsproduzent: der Bildungsstaat? Obwohl der Bildungsstaat die Verteilung von Lebenschancen und die soziale Ungleichheit entscheidend mitbestimmt, wird die Frage nach der Organisation der Bildungsproduktion in Deutschland traditionell nicht als sozialpolitische Frage thematisiert. Ein Defizit, das überwunden werden muss. Hans Graßl entschlüsselt in international vergleichender Perspektive die Struktur des konservativen Bildungsstaats in Deutschland, der sich von liberalen und sozialdemokratischen Bildungsstaaten unterscheidet.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-8452-1141-1
Untertitel Zu einer Theorie des konservativen Bildungsstaats
Erscheinungsdatum 14.10.2008
Erscheinungsjahr 2008
Verlag Nomos
Ausgabeart eBook
Sprachen deutsch
Seiten 238
Copyright Jahr 2008
Medium eBook
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
Rezensionen
»eine überzeugende Verbindung und Konzentration von einerseits Befunden aus der Bildungsforschung, andererseits von Befunden zur Sozialpolitik, und zeigt in ausgezeichneter Weise, wie sehr Bildungs- und Sozialpolitik verbunden sind und im konservativen Sozial- und Bildungsstaat konserviert zu sein scheinen.«
Thomas Brüsemeister, Soziologische Revue 2011

»Das besondere Potential dieser Darstellung dürfte...darin liegen, dass sie einen leicht lesbaren Einstieg eröffnet, der vor allem Studierenden der Sozial- und Erziehungswissenschaften Zugänge zu einer "klassisch" ausgerichteten Kritik am neoliberalen Funktionalismus bietet.«
Prof. Dr. Dirk Plickat, www.socialnet.de August 2009

»Der vorliegende Band stellt eine bemerkenswert klare Analyse des deutschen Bildungssystems dar...ein sehr lesenswertes Buch.«
Wilhelm Hofmann, ZfP 3/09