Poetik des extremen Selbst

Die narrativen Identitätsentwürfe der „confessional poets“
Tectum, 1. Auflage 2016, 268 Seiten

Buch

  29,95 €
ISBN 978-3-8288-3780-5
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Beschreibung
Sylvia Plath, Anne Sexton und Robert Lowell sind zentrale Figuren der nordamerikanischen Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts. Mit dem Schaffen eines Gegenentwurfes zum propagierten Bild der erfolgreichen und konservativ glücklichen Babyboomer-Generation prägten sie als „confessional poets“ einen neuen lyrischen Stil, der sich durch den starken Einbezug der eigenen Autobiografie sowie durch die Thematisierung von psychischen Krankheiten und familiären Konflikten kennzeichnet. Vermehrte Selbstreflexionen, Tabubrüche und starke Stimmungsschwankungen sind ebenfalls charakteristisch für diesen Schreibstil. Anhand ausgewählter Werke aus den Genres Lyrik und Prosa analysiert Eva Brunner die Dynamik der dort dargestellten Identitätsentwürfe. Ein weiterer Fokus liegt auf der Rolle von Emotionen innerhalb der Identitätserzählungen, die in den vorherrschenden Theorien bislang zu wenig Berücksichtigung fand. Gestützt wird die Autorin dabei durch die narrativen Identitätstheorien von Paul Ricœur, Jerome Bruner, Anthony Kerby u.a. Hinzu kommen Ansätze aus der Narratologie, der Autobiografieforschung und einzelner Emotionstheorien.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-8288-3780-5
Untertitel Die narrativen Identitätsentwürfe der „confessional poets“
Erscheinungsdatum 11.07.2016
Erscheinungsjahr 2016
Verlag Tectum
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 268
Copyright Jahr 2016
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
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