Politik als Spiel

Zur Geschichte einer Kontingenzmetapher im politischen Denken des 20. Jahrhunderts
Nomos, 1. Auflage 2018, 398 Seiten

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ISBN 978-3-8452-8714-0
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Beschreibung
Metaphern prägen das Nachdenken über Politik, indem sie einige Argumente als besonders plausibel nahelegen, andere dagegen in den Hintergrund der Aufmerksamkeit rücken. Im 20. Jahrhundert steigt eine Metapher in besonderer Weise zu einer Leitfigur der theoretischen Reflexion von Politik auf: die Metapher des Spiels. Als Metapher des Schauspiels prägt sie ab den 1950er Jahren eine zunächst kritische, dann aber konstruktive Auseinandersetzung mit Repräsentationsprozessen; als Metapher des agonalen Wettstreits verändert sie die Wahrnehmung von demokratischen Konflikten. In beiden Erscheinungsformen sind Spielmetaphern ein Reflexionsmedium von Kontingenzerfahrungen. Die Autorin erzählt die Geschichte politischer Spielmetaphern anhand von fünf Fallstudien aus dem deutschen, englischen und französischen Sprachraum: den französischen Situationisten, Jean-Franҫois Lyotard, Hannah Arendt, der agonalen Demokratietheorie und Jacques Rancière.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-8487-4469-5
Untertitel Zur Geschichte einer Kontingenzmetapher im politischen Denken des 20. Jahrhunderts
Erscheinungsdatum 24.10.2018
Erscheinungsjahr 2018
Verlag Nomos
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 398
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
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