Programmentscheidungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen

Eine Suche nach Kriterien - denn die Quote kann nicht alles sein
Nomos, 1. Auflage 2015, 336 Seiten

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ISBN 978-3-8487-2553-3
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Beschreibung
Das öffentlich-rechtliche Fernsehen befindet sich in einem Dilemma. Obwohl es andere Ziele verfolgt als das kommerzielle Fernsehen, wird sein Erfolg mit dem gleichen Kriterium gemessen: der Fernseheinschaltquote.
Die Medienwissenschaftlerin Charlotte Echterhoff zeigt aus historischer und kommunikationstheoretischer Perspektive, dass die Quote als Kriterium für Programmentscheidungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen nicht hinreicht, um der besonderen Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit gerecht zu werden. Durch die Analyse von Interviews (u.a. mit ARD-Programmdirektor Volker Herres) und von Dokumenten von ARD und ZDF erarbeitet und systematisiert sie die bei Programmentscheidungen angewendeten Kriterien. Dabei kommt dem Kriterium der „Informationsvielfalt“ eine entscheidende Bedeutung zu: Es fasst die besondere Leistung des öffentlich-rechtlichen Programmangebots, korrigiert die Bedeutung der Quote und bestätigt damit die Legitimation des öffentlich-rechtlichen Fernsehens.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-8487-2553-3
Untertitel Eine Suche nach Kriterien - denn die Quote kann nicht alles sein
Erscheinungsdatum 20.08.2015
Erscheinungsjahr 2015
Verlag Nomos
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 336
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
Rezensionen
»Die Arbeit sollte und wird sicher auch in der Medienpolitik und den Anstalten studiert werden.«
Prof. Dr. Karl-Nikolaus Peifer, UFITA 2016, 570

»Erstens hat es die Autorin verstanden, durch eine facettenreiche und dennoch stringente Darstellung des aktuellen Forschungsstandes dem Leser eine solide und zugleich gut strukturierte (kommunikationswissenschaftliche) Einordnung in den Diskurs zu ermöglichen. Dies umfasst neben der detaillierten Darstellung des wissenschaftlichen Sachstandes die Herleitung spezifisch auf die gesamtgesellschaftliche Funktion des öffentlich-rechtlichen Fernsehens zugeschnittener Kriterien. Zweitens bringt die differenzierte und strukturierte Vorstellung relevanter Perspektiven des Forschungsgegenstandes dem Leser die Erkenntnis, dass es für die Bewertung und Beantwortung der Fragestellung keine feststehenden, objektiv messbaren Kriterien gibt, da diesbezügliche Fragestellungen nur als Prozess zu verstehen sind. Drittens bringt die Publikation interessante Erkenntnisse für aktuelle und praxisnahe Fragestellungen zum Themenkomplex der Programmplanung des öffentlich-rechtlichen-Fernsehens - einer Thematik, die insbesondere durch den "Grundversorgungsauftrag" im Kern Hausaufgabe der Öffentlich-Rechtlichen ist, da sich der extern vorgegebene Auftrag primär an den Bürger und die Gesellschaft wendet und erst dann, in Sinne der Marktlogik, an den Rezipienten.«
Wolfgang Reising, MW 2016, 61
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