Radikale und gemäßigte Geißler
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"Modes of Religiosity" im Spätmittelalter
Tectum, 1. Auflage 2011, 231 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe
Wissenschaftliche Beiträge aus dem Tectum Verlag: Religionswissenschaft
Buch
24,90 €
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ISBN 978-3-8288-2681-6
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Beschreibung
Büßerzüge von reuigen Sündern zogen im 14. Jahrhundert von Stadt zu Stadt, nachdem die Pest, 1346 in Zentralasien ausgebrochen, sich nun über ganz Europa ausbreitete. Gottes Strafgericht sollte durch Selbstgeißelung gemildert und der drohende Weltuntergang abgewendet werden. Das Phänomen der Geißlerzüge ist jedoch nicht homogen, insbesondere was dessen Haltung zum Klerus angeht. So steht einer radikalen, antiklerikalen Haltung im thüringischen Raum eine gemäßigt-kooperative im oberrheinischen und niederländischen Gebiet gegenüber. Welche Faktoren bedingten diese Gegensätze und begünstigen eine Radikalisierung der Gruppen? Maximilian Koskull wendet die ‚Modes of Religiosity‘-Theorie des englischen Ethnologen Harvey Whitehouse auf die spätmittelalterlichen Geißlerzüge an. Das Besondere der Theorie ist die Einbeziehung kognitionspsychologischer Erkenntnisse, der komplexen Mechanismen menschlichen Denkens, in die Untersuchung. Koskulls Arbeit versteht sich als Beitrag zur ‚kognitiven Historiographie‘ und stellt die Geschichte der Geißler in neuem Licht dar.
Bibliografische Angaben
| Auflage | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-8288-2681-6 |
| Untertitel | "Modes of Religiosity" im Spätmittelalter |
| Erscheinungsdatum | 24.06.2011 |
| Erscheinungsjahr | 2011 |
| Verlag | Tectum |
| Ausgabeart | Softcover |
| Sprachen | deutsch |
| Seiten | 231 |
| Copyright Jahr | 2011 |
| Medium | Buch |
| Produkttyp | Wissenschaftsliteratur |
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