Rechtsschutz von Folkloreformen

Nomos, 1. Auflage 2001, 323 Seiten

Buch

  50,00 €
ISBN 978-3-7890-7547-6
Nicht lieferbar
Beschreibung
Können sich die australischen Aboriginals gegen eine Vervielfältigung ihrer Kunstwerke auf T-Shirts oder Geldscheinen zur Wehr setzen? Besitzen die nordamerikanischen Navajos Rechte gegen die kommerzielle Nachahmung ihrer traditionellen Teppichknüpfereien? Können die betroffenen Gemeinschaften eine kollektive Entschädigung für die unberechtigte Nutzung ihrer Folkloreformen verlangen?
Die jüngsten Entwicklungen vor der WIPO haben Hoffnungen keimen lassen, daß ein entsprechender Rechtsschutz von Folkloreformen in absehbarer Zeit gefunden werden könne. Der Autor untersucht die Eignung bestehender Immaterialgüterrechte, insbesondere des Urheberrechts, die Interessen der betroffenen Gemeinschaften an ihren Folkloreformen zu schützen.
Bereits 1982 wurden von UNESCO und WIPO gemeinsam die sog. Model Provisions verabschiedet. Sie sehen einen Rechtsschutz von Folkloreformen auf Basis eines Zustimmungsvorbehaltes der betroffenen Gemeinschaften vor. Der Autor widmet sich der Frage, inwieweit diese den Schutz der Interessen der betroffenen Gemeinschaften gewährleisten. Er geht dabei insbesondere auf die Frage ein, warum die Model Provisions bis zum heutigen Tage in keinem der Mitgliedsstaaten umgesetzt worden sind.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-7890-7547-6
Erscheinungsdatum 19.11.2001
Erscheinungsjahr 2001
Verlag Nomos
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 323
Medium Buch
Produktsicherheit

Hersteller der hier angebotenen Produkte gemäß GPSR

Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG
Waldseestraße 3 - 5
76530 Baden-Baden, Deutschland

service@nomos.de
www.nomos.de