Rechtsstaat und Grundrechtsschutz im französischen Polizeirecht

Nomos, 1. Auflage 1989, 333 Seiten

Buch

  49,00 €
ISBN 978-3-7890-1791-9
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Beschreibung
Die Arbeit beschäftigt sich zunächst mit Begriff und Aufgabenbereich der Polizei nach französischem Recht. Dabei werden die nicht unumstrittene Trennung von der Leistungsverwaltung und die lebhaft diskutierte Abgrenzung von Verwaltungs- und Kriminalpolizei erörtert. Die Definition der Verwaltungspolizei über den Rechtsbegriff des »ordre public« und Parallelen zu dem der »öffentlichen Sicherheit und Ordnung« bilden den Schwerpunkt der Untersuchung.
Gegenstand eines zweiten Teiles sind sodann die Bedeutung des Gesetzvorbehaltes im Polizeirecht, die Anforderungen an die zu polizeilichen Eingriffen berechtigende Situation und insbesondere das Verhältnismäßigkeitsprinzip. Letzteres dient als Ersatz besonderer polizeirechtlicher Institute, als Ausgleich für einen lückenhaften Grundrechtskatalog sowie als Garant der Einzelfallgerechtigkeit und von Ordnung und Rechtsstaatlichkeit in Krisenfällen. Es erweist sich damit als dominierendes Element des französischen Polizeirechts. Übersichten zum französischen Verwaltungsrecht und ein Verzeichnis einschlägiger Rechtsbegriffe mit Übersetzungen erleichtern den Einstieg in diese Materie. Zielgruppe: insbesondere Wissenschaftler der Bereiche Rechtsvergleichung, Staatsrecht und Verwaltungsrecht sowie Juristen mit Interesse für ausländisches Recht.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-7890-1791-9
Erscheinungsdatum 18.10.1989
Erscheinungsjahr 1989
Verlag Nomos
Ausgabeart Hardcover
Sprachen deutsch
Seiten 333
Medium Buch
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