Regieren mit Datenschutz und Überwachung

Informationelle Selbstbestimmung zwischen Sicherheit und Freiheit
Tectum, 1. Auflage 2011, 194 Seiten

Buch

  24,90 €
ISBN 978-3-8288-2636-6
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Beschreibung
Freiheit stirbt mit Sicherheit! Oder? Geht es nach dem Willen von Sicherheitspolitikern, so erscheint beinahe jedes Mittel Recht, um Terrorakte schon in der Planungsphase zu unterbinden. Kritiker staatlicher Überwachung von Internet und Telefondaten sehen dagegen die „informationelle Selbstbestimmung“ zunehmend bedroht. Gleichzeitig geben viele Bürger im nichtstaatlichen Bereich immer mehr persönliche Daten unbekümmert frei. Rabattsysteme oder Web-Dienste wie Google, Twitter und Facebook sammeln Datenmengen, die staatliche Eingriffe bei weitem übersteigen. Besteht also überhaupt der vielfach postulierte Zielkonflikt zwischen individueller Freiheit und kollektiver Sicherheit? Anhand von Bundestagsdebatten zum Datenschutzrecht und zur Vorratsdatenspeicherung untersucht Gregor Wiedemann die politischen Diskurse zu Datenschutz und Überwachung. Er sucht nach Anzeichen für eine Erosion der informationellen Selbstbestimmung. Verschiebt sich die politische Praxis vom Primat individueller Freiheit hin zu kollektiver Sicherheit? Droht tatsächlich ein Überwachungsstaat oder haben Datenschützer sich mit ihren Forderungen schlicht nicht angemessen auf die neuen soziotechnischen Entwicklungen eingestellt?
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-8288-2636-6
Untertitel Informationelle Selbstbestimmung zwischen Sicherheit und Freiheit
Erscheinungsdatum 05.04.2011
Erscheinungsjahr 2011
Verlag Tectum
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 194
Copyright Jahr 2011
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
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