Siebzig Jahre Bundesverfassungsgericht in weltanschaulicher Schieflage

Fälle, Strukturen, Korrekturmöglichkeiten
Nomos, 1. Auflage 2021, 141 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe Schriften zum Weltanschauungsrecht

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ISBN 978-3-8487-8194-2

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ISBN 978-3-7489-2601-6
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Beschreibung
Zum 70-jährigen Jubiläum des Bundesverfassungsgerichts im Jahr 2021 betrachtet dieser Band die Rechtsprechung des höchsten deutschen Gerichts zu religiös-weltanschaulichen Fragen. Die wichtigsten Entscheidungen werden in den Fallgruppen Schulwesen, kirchliches Arbeitsrecht, Kirchensteuerrecht, Religionsförderung und Neutralitätsgrundsatz besprochen. Dabei wird nachgewiesen, dass sich das Gericht seit den 1950er Jahren in eine Schieflage zu Gunsten von Religionsgesellschaften und zu Lasten der juristischen Methode begeben hat. Die Postulate vom neutralen „Staat als Heimstatt aller Staatsbürger“ und der „Gleichbehandlung aller“ wurden oft durchkreuzt. Eingehend werden die Ursachen dieser Entwicklung erörtert und Korrekturvorschläge formuliert.

Dr. jur. Gerhard Czermak wurde 1942 in Brünn geboren und 1972 mit einer religionsrechtlichen Arbeit promoviert. Er war als Verwaltungsjurist und Verwaltungsrichter in Bayern tätig. Er ist Mitgründer des Instituts für Weltanschauungsrecht (ifw). 2018 veröffentlichte er mit Prof. Dr. jur. Dr. phil. Eric Hilgendorf in 2. Auflage das Lehrbuch „Religions- und Weltanschauungsrecht“.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-8487-8194-2
Untertitel Fälle, Strukturen, Korrekturmöglichkeiten
Erscheinungsdatum 02.06.2021
Erscheinungsjahr 2021
Verlag Nomos
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 141
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
Rezensionen
»Kulick und Vasel legen mit dem Ansatz des ›konservativen Gerichts‹ ein Werk vor, das diesem immer noch vorherrschenden Trend eine erfrischende Unabhängigkeit entgegensetzt. Durch die verschiedenen Modi des Konservierens können alle vier Gebiete durch eine neue Brille betrachtet und hierdurch manches neue Verständnis zutage gefördert werden. Vereinzelte formale wie inhaltliche Ungenauigkeiten des Werks können überdies mit seinem essayistischen Stil entschuldigt werden. Die abstufende, wägende Behandlung des Religionsverfassungsrechts als Subjekt der 70-jährigen Rechtsprechung des BVerfG im Besonderen überzeugt dabei sowohl in ihren wohlwollenderen als auch in ihren kritischeren Tönen.«
Tilman Schmeller, ZevKR 1/2022, 67. Band

»überzeugende[r] Analyse. Czermak, am Institut für Weltanschauungsrecht der Giordano-Bruno-Stiftung aktiv, legt eine nahezu lückenlose, fallorientierte Kommentierung der Rechtsprechung zu religiös-weltanschaulichen Fragen anhand von über 40 herangezogenen Entscheidungen vor.«
Prof. Dr. Robert Chr. van Ooyen, pw-portal.de, Februar 2022
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