Überlange Verfahrensdauer und Verhältnismäßigkeit
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Nomos, 1. Auflage 2020, 249 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe
Münsterische Beiträge zur Rechtswissenschaft – Neue Folge
Beschreibung
Die Arbeit beschäftigt sich mit der praxisrelevanten Fragestellung nach dem Umgang mit Strafverfahren, die bereits so erhebliche Zeit angedauert haben, dass ihre weitere Fortsetzung zu unangemessenen Belastungen des Beschuldigten führen würde. Ausgangspunkt der Untersuchung bildet die vom Bundesgerichtshof entwickelte Vollstreckungslösung, welche im Fall einer rechtsstaatswidrigen Verfahrensverzögerung eine Kompensation durch Vollstreckungsabschlag vorsieht. Diese lässt jedoch offen, was mit solchen Verfahren zu geschehen ist, bei denen es noch nicht zu einer abschließenden Sachentscheidung kommen kann. Zentrale These dieser Arbeit ist, dass der Verhältnismäßigkeitsgrundsatz bereits vor Abschluss der Beweisaufnahme eine Verfahrensfortführung verbietet, wenn absehbar ist, dass der aufgrund der rechtsstaatswidrigen Verfahrensverzögerung erforderliche Vollstreckungsabschlag die prognostizierte schuldangemessene Strafe des Angeklagten erreichen oder übersteigen wird.
Bibliografische Angaben
| Auflage | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-8487-6352-8 |
| Erscheinungsdatum | 09.01.2020 |
| Erscheinungsjahr | 2020 |
| Verlag | Nomos |
| Ausgabeart | Softcover |
| Sprachen | deutsch |
| Seiten | 249 |
| Copyright Jahr | 2020 |
| Medium | Buch |
| Produkttyp | Wissenschaftsliteratur |
Rezensionen
»leistet einen Beitrag zu einer zukünftigen gesetzlichen Regelung der Folgen, die die überlange Verfahrensdauer nach sich zieht. Für den Praktiker ist die umfassende Darstellung der Rechtsprechung und die dogmatische Einordnung der zur überlangen Verfahrensdauer ergangenen Rechtsprechung eine wertvolle Arbeitshilfe. Fazit: absolut lesenswert.«
RA Hans Meyer-Mews, StV 2020, 869
RA Hans Meyer-Mews, StV 2020, 869
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