Verfestigte Schieflagen
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Ökonomische Analysen zum Geschlechterverhältnis
Herausgegeben von
Prof. Dr. Friederike Maier,
Prof. Dr. Angela Fiedler
Nomos, 1. Auflage 2008, 259 Seiten
Beschreibung
Die seit langem diagnostizierten »Schieflagen« in den ökonomischen und sozialen Relationen der Geschlechter haben sich eher verfestigt als ausgeglichen – das bestätigen die aktuellen Analysen in diesem Band. Bei Empfängerinnen von Hartz IV oder Arbeitnehmerinnen im Niedriglohnsektor hat die Armut zugenommen; Frauen mit Kindern müssen auf dem Arbeitsmarkt trotz aller familienpolitischen Rhetorik weiterhin erhebliche Lohneinbußen hinnehmen. Historisch vergleichende Beiträge in diesem Buch zeigen, dass zwar die Zahl akademisch qualifizierter Frauen angestiegen ist, doch besetzen sie in der Regel die schlechteren Arbeitsplätze als Männer. Erfolge bei der Etablierung von Gleichstellungsakteurinnen waren in den vergangenen Jahren vor allem im öffentlichen Sektor zu verbuchen – die private Wirtschaft dagegen nutzt zwar die Fähigkeiten der Frauen in mehr oder weniger marginalisierten Beschäftigungspositionen, bis heute gelten Frauen jedoch vielfach nicht als positiver und aktiver Posten der unternehmerischen Personalpolitik. Alles in allem registrieren die Autorinnen gewisse Fortschritte – aber auch die Tendenz, dass es auf jeder neu erklommenen Stufe schwieriger zu werden scheint, das nächste Etappenziel zu erreichen.
Bibliografische Angaben
| Auflage | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-89404-558-6 |
| Untertitel | Ökonomische Analysen zum Geschlechterverhältnis |
| Erscheinungsdatum | 01.07.2008 |
| Erscheinungsjahr | 2008 |
| Verlag | Nomos |
| Ausgabeart | Softcover |
| Sprachen | deutsch |
| Seiten | 259 |
| Copyright Jahr | 2008 |
| Medium | Buch |
| Produkttyp | Wissenschaftsliteratur |
Rezensionen
»Der Sammelband belegt überzeugend die These des Fortbestehens vielfältiger sozialer Benachteiligungen von Frauen und liefert dazu eine Fülle neuer empirischer Befunde. Auf Basis aktueller Datenquellen, innovativer Analyseverfahren und historischer Untersuchungen wird ein facettenreiches Bild der geschlechtsspezifischen Benachteiligungen in unterschiedlichen Feldern und Dimensionen gezeichnet.« (WSI-Mitteilungen 6/2009) – »Das Buch ist eine wertvolle Lektüre für alle, die sich einen Überblick über die Vielfalt ökonomischer Arbeiten mit Geschlechterbezug verschaffen wollen ... Das Fazit der verschiedenen Beiträge lautet: Die Lage ist schief, verfestigt, aber nicht ganz hoffnungslos.« (Feministische Studien, Nov. 2009) – »Dieses Buch (...) bietet neben zahlreichen wertvollen Einsichten beim Lesen auch eine Fülle von Themen, die Lust aufs Weiterarbeiten machen. Es ist ein anregendes Buch. Kann etwas Besseres über eine wissenschaftliche Publikation geschrieben werden?« (Intervention. European Journal of Economics and Economic Policies, Jg. 7 [2010], H. 1)
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