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Müller

Protest und Rechtsstreit

SGB-II-Mobilisierung als Konservierung des Hartz-IV-Konflikts
Nomos,  2021, 525 Seiten, broschiert

ISBN 978-3-8487-6722-9


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Das Werk ist Teil der Reihe Recht und Gesellschaft - Law and Society (Band 13)
136,00 € inkl. MwSt.
Erscheint Mai 2021 (vormerkbar)
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Welche Beziehungen bestehen zwischen politischem Handeln und Rechtsmobilisierung? Die Autorin untersucht diese Frage empirisch am Beispiel der Konflikte um die Grundsicherung für Arbeitsuchende („Hartz IV“). Anhand von qualitativen Interviews mit Kläger_innen, Erwerbsloseninitiativen und gewerkschaftlichem Rechtsschutz werden Beziehungen zwischen individueller Rechtsmobilisierung und kollektiven, insbesondere politischen Handlungsformen von Grundsicherungsbeziehenden beleuchtet. Die Erkenntnisse über die – empirisch bislang kaum beforschte – Mobilisierung von Sozialrecht weisen auf die Bedeutung der eigenständigen deutschen Sozialgerichtsbarkeit hin. Der Befund, dass SGB-II-Mobilisierung von allen Klägertypen – gelassen-mitgestaltend, vorsichtig-mitgestaltend, gelassen-delegierend, vorsichtig-delegierend – als sinnvoll erlebt wurde und den politischen Konflikt um Hartz IV konserviert hat, stellt theoretische Rechtskritiken mit ihrem Fokus auf bürgerliches Formalrecht in Frage.

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