Kollegialität trotz Differenz

Betriebliche Arbeits- und Sozialbeziehungen bei Beschäftigen deutscher und ausländischer Herkunft
Nomos, 1. Auflage 2006, 271 Seiten

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Beschreibung
Die Frage, wie sich das Zusammenleben von Menschen deutscher und ausländischer Herkunft gestaltet, wird im Einwanderungsland Deutschland zunehmend wichtiger. Obwohl Arbeit ein wichtiges Migrationsmotiv und ein zentraler gesellschaftlicher Integrationsfaktor ist, wissen wir über die Beziehungen zwischen Arbeitnehmern unterschiedlicher Herkunft im Betrieb noch immer wenig. Schmidts Studie untersucht die alltägliche Kooperation und Kommunikation, die Sozialstrukturen und die Interessenartikulation in drei Industriebetrieben mit Belegschaften heterogener Herkunft. Auf der Basis von zahlreichen Interviews und Gruppendiskussionen sowie einer schriftlichen Befragung entsteht ein insgesamt eher erfreuliches Bild: Diskriminierung ist keineswegs alltäglich, und Kollegialität dominiert. Gleichwohl werden neben Mechanismen der Integration auch Defizite, Störungen und Gefährdungen der betrieblichen Sozialintegration deutlich. Das Buch richtet sich an alle, die sich als Praktiker oder in Forschung und Lehre mit Migration und Integration sowie Personalmanagement, Mitbestimmung und betrieblichen Arbeitsbeziehungen beschäftigen.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-8360-8678-3
Untertitel Betriebliche Arbeits- und Sozialbeziehungen bei Beschäftigen deutscher und ausländischer Herkunft
Erscheinungsdatum 01.12.2006
Erscheinungsjahr 2006
Verlag Nomos
Ausgabeart Softcover
Sprachen deutsch
Seiten 271
Copyright Jahr 2006
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
Rezensionen
»Es erscheint geradezu verpflichtend, die Aufmerksamkeit auf diese Arbeit zu lenken, die sich offenbar einem Feld widmet, dem bisher überraschenderweise in Deutschland wenig wissenschaftliche Aufmerksamkeit gewidmet wurde. (...) Hervorzuheben bleibt, dass es dem Autor gelungen ist, ein differenziertes Bild auf Prozesse sozialer (betrieblicher) Integration zu entwerfen und dabei gänzlich auf den sozialpädagogischen, stets moralisierenden Ton, der die Migrationsforschung in Deutschland häufig begleitet, zu verzichten.«
(Sozialwissenschaften und Berufspraxis 2/2008)
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