Anonymität für User-Generated Content?

Verfassungsrechtliche und einfach-gesetzliche Analyse der Informationspflichten für journalistisch-redaktionelle Angebote und andere Telemedien in §§ 5 TMG, 55 RStV
Nomos, 1. Auflage 2013, 444 Seiten
Buch
115,00 €
ISBN 978-3-8487-0199-5
eBook
115,00 €
ISBN 978-3-8452-4579-9
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Beschreibung
Die Arbeit liefert Auslegungsdeterminanten für wesentliche Grenzbegriffe des Informationsrechts wie entgeltlich, journalistisch-redaktionell oder persönlich-familiär oder den des Informations- und Kommunikationsdienstes. Diese Merkmale entscheiden in §§ 5 TMG, 55 RStV über die Pflicht von Telemedienanbietern, ihre Identität zu offenbaren. Unter Druck geraten sie durch die zunehmende Auflösung von Kommunikationsrollen angesichts des Phänomens User-Generated Content. Dessen Urzustand – die Anonymität bzw. Pseudonymität – genießt, wie die Studie aufzeigt, grundrechtlichen Schutz. Die mit der digitalen „Impressumspflicht“ verfolgten Ziele werden somit Gegenstand eines zunächst ergebnisoffenen verfassungsrechtlichen Abwägungsvorgangs. Mit ihrer rechtlichen Analyse stellt die Arbeit eine Grundlage bereit, auf der die von staatlicher wie von Unternehmensseite bereits engagiert geführte Diskussion um anonyme Nutzerbeiträge im Internet sinnvoll fortgesetzt werden kann.
Bibliografische Angaben
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-8487-0199-5
Untertitel Verfassungsrechtliche und einfach-gesetzliche Analyse der Informationspflichten für journalistisch-redaktionelle Angebote und andere Telemedien in §§ 5 TMG, 55 RStV
Erscheinungsdatum 07.05.2013
Erscheinungsjahr 2013
Verlag Nomos
Ausgabeart Softcover
Sprache deutsch
Seiten 444
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
Rezensionen
»Es ist das Verdienst des Autors, diese Diskussion mit seiner Arbeit klar strukturiert zu haben, die Anwendung der entsprechenden spezialgesetzlichen Regelungen in TMG und RStV umfassend erläutert und wertvolle Diskussionsansätze für eine Lösung geliefert zu haben.«
Prof. Mark D. Cole, M&K 4/14

»Bei dem Werk von Heilmann handelt es sich um eine hochinteressante Dissertation, die zur Lektüre sehr zu empfehlen ist. Die Arbeit bereichert die Diskussion um die Impressumspflicht und die Anonymität im Internet.«
RA Dr. Bernd Lorenz, jurpc.de Oktober 2014

»Die Ausführungen selbst sind allerdings ebenso fundiert wie auch praxisbezogen... Nach größeren Blöcken fasst ein kurzes Fazit die gefundenen Ergebnisse jeweils übersichtlich zusammen. Das zugrunde liegende Literaturverzeichnis ist eindrucksvoll... Juristen, die sich mit den Anforderungen der Anbieterkennzeichnung detailliert auseinadersetzen möchten (oder müssen), finden eine umfassende Analyse aller relevanten Aspekte - auch über die Ursprungsfrage des "user-generated content" hinaus.«
Dr. Phillip W. Brunst, CR 1/14
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