Aziz Mahmud Hüdayi in Istanbul – Biographie eines Ortes
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Beschreibung
Aziz Mahmud Hüdayi (1541–1628) gilt als bedeutender osmanischer Sufi-Heiliger. Seine Grabstätte in Üsküdar (asiatische Seite Istanbuls) ist ein lebendiger Anziehungspunkt für ein vielfältiges Publikum. In der „Biographie“ dieses Pilgerortes nimmt die Autorin die Leserinnen und Leser mit auf eine Reise, in deren Mittelpunkt das Erkunden der fließenden Übergänge zwischen Kategorien wie „Ort“ und „Person“, „Text“ und „Textil“, zwischen Lebewesen und Dingen, zwischen Materiellem und Immateriellem steht. Das Buch ist eine anschaulich geschriebene Ethnographie des islamischen Heiligenkultes und zugleich eine akribische Bestandsaufnahme der materiellen Kultur des osmanischen und zeitgenössischen Sufismus in Istanbul.
Bibliografische Angaben
| Auflage | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-95650-989-6 |
| Erscheinungsdatum | 07.10.2022 |
| Erscheinungsjahr | 2022 |
| Verlag | Ergon |
| Ausgabeart | Hardcover |
| Sprachen | deutsch |
| Seiten | 284 |
| Medium | Buch |
| Produkttyp | Wissenschaftsliteratur |
Rezensionen
»Das Ergebnis der Ethnographie ist beeindruckend, weil die Autorin es schafft, ihre Leser*innen literarisch anspruchsvoll auf ihre Spurensuche ins sufische Milieu von Üsküdar/Istanbul mitzunehmen und in dieses einzuführen. In bestechender Klarheit wird hier gelebte Religion am Beispiel eines Mikrokosmos, dessen Gravitationszentrum das Mausoleum von Aziz Mahmud Hüdayi bildet, in seinen materiellen bis ideellen Komponenten verständlich gemacht.«
Markus Dreßler, ZfR 1/2024, 102
»Die Monographie von Esther Voswinckel Filiz liefert einen eindrucksvollen Beleg, dass auch im sunnitischen Islam von den Hütern der Glaubensdoktrin im Kampf gegen sogenannte „volksislamische“ Praktiken zunehmend „moderne“ Wege beschritten werden (können). Der minutiös dokumentierte Werdegang bestimmter Reliquien, mit denen die Grabanlage von Aziz Mahmud Hüdayi in früheren Zeiten aufwarten konnte und die sich jetzt in einem Istanbuler Museumsdepot befinden, macht dieses Werk nicht nur aus kulturwissenschaftlicher Perspektive äußerst lesenswert.«
Dr. Gebhard Fartacek, Die Welt des Islams 2025, 4
Markus Dreßler, ZfR 1/2024, 102
»Die Monographie von Esther Voswinckel Filiz liefert einen eindrucksvollen Beleg, dass auch im sunnitischen Islam von den Hütern der Glaubensdoktrin im Kampf gegen sogenannte „volksislamische“ Praktiken zunehmend „moderne“ Wege beschritten werden (können). Der minutiös dokumentierte Werdegang bestimmter Reliquien, mit denen die Grabanlage von Aziz Mahmud Hüdayi in früheren Zeiten aufwarten konnte und die sich jetzt in einem Istanbuler Museumsdepot befinden, macht dieses Werk nicht nur aus kulturwissenschaftlicher Perspektive äußerst lesenswert.«
Dr. Gebhard Fartacek, Die Welt des Islams 2025, 4
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