Die Liebe der Gesellschaft
Soziologie der Liebe als Beobachtung von Unwägbarkeit
Nomos, 1. Auflage 2020, 186 Seiten
Beschreibung
Die romantische Liebe als gefühlsbegründete, individuelle Wahl von Geschlechtspartnern ist in die Kritik geraten. Diese Liebe soll nur noch ein Ungleichheiten reproduzierendes Konzept bürgerlicher Zweierbeziehungen sein. Anschließend an Vorabeiten Niklas Luhmanns zur Liebe als Medium, zeigt der vorliegende Band hingegen die besondere Funktion der medialen Kommunikation romantischer Liebe auf: die Verschränkung von Individualitäten und Gesellschaft sowie das Erzeugen einer Ordnung des Unwägbaren. Angesichts der Möglichkeiten zur Vernetzung von Emotionen in den Social Media des Internets, stellt sich heute allerdings die Frage, ob unter diesen Kommunikationsbedingungen die romantische Liebe ihre gesellschaftliche Funktion noch erfüllen kann?
Bibliografische Angaben
Auflage | 1 |
---|---|
ISBN | 978-3-8487-6583-6 |
Untertitel | Soziologie der Liebe als Beobachtung von Unwägbarkeit |
Erscheinungsdatum | 06.05.2020 |
Erscheinungsjahr | 2020 |
Verlag | Nomos |
Ausgabeart | Hardcover |
Sprache | deutsch |
Seiten | 186 |
Medium | Buch |
Produkttyp | Wissenschaftsliteratur |
Rezensionen
»Das vorliegende Buch bietet eine in sich schlüssige und für sozialwissenschaftliche Lai*innen ungewohnte […] Perspektive auf Liebe als Sozial- und Kulturphänomen der modernen Gesellschaft.«
Max Preglau, aep informationen 4/2020, 59
»Das Buch leistet, ausgehend von Luhmanns systemtheoretischer Perspektive, einen soziologischen Beitrag zum Verständnis der Liebeskommunikation. Es geht über Luhmanns Ansatz jedoch hinaus, indem es nach den medialen Bedingungen und vor dem Hintergrund von Internet und Social Media auch nach den Veränderungen dessen fragt, was Liebe für den gesellschaftlichen Einbezug des Individuellen leisten kann. Vielfältige Quellen werden verarbeitet, darunter auch aktuelle empirische Studien… Aufgelockert wird die Analyse durch Liebes-Poesie…«
Nicola Döring, Zeitschrift für Sexualforschung 2021, 55
Max Preglau, aep informationen 4/2020, 59
»Das Buch leistet, ausgehend von Luhmanns systemtheoretischer Perspektive, einen soziologischen Beitrag zum Verständnis der Liebeskommunikation. Es geht über Luhmanns Ansatz jedoch hinaus, indem es nach den medialen Bedingungen und vor dem Hintergrund von Internet und Social Media auch nach den Veränderungen dessen fragt, was Liebe für den gesellschaftlichen Einbezug des Individuellen leisten kann. Vielfältige Quellen werden verarbeitet, darunter auch aktuelle empirische Studien… Aufgelockert wird die Analyse durch Liebes-Poesie…«
Nicola Döring, Zeitschrift für Sexualforschung 2021, 55
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