Die Verwendung von Algorithmen im Einstellungsverfahren

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Nomos, 1. Auflage 2025, 748 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe
Würzburger rechtswissenschaftliche Schriften
Beschreibung
Der Einsatz von Algorithmen im Einstellungsverfahren wirft Probleme in Bezug auf DSGVO, AGG und KI-VO auf. Im Datenschutzrecht liegen die Schwerpunkte auf dem Verbot automatisierter Entscheidungen (Art. 22), dem Auskunftsanspruch (Art. 15), dem Schadenersatzanspruch (Art. 82) und Bußgeldern (Art. 83). Für diskriminierende Entscheidungen können Arbeitgeber:innen nach § 15 I, II AGG schadenersatz- und entschädigungspflichtig sein. Datenschutzrechtliche Transparenzregelungen können Bewerbern bei diesem Nachweis behilflich sein, ebenso das Recht auf Erläuterung der Entscheidungsfindung im Einzelfall aus Art. 86 KI-VO. Algorithmenbasierte Systeme können als „Hochrisiko-KI-Systeme“ i.S.d. KI-VO gelten und weitere Pflichten für Arbeitgebende begründen.
Bibliografische Angaben
| Auflage | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-7560-2318-9 |
| Erscheinungsdatum | 27.02.2025 |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Verlag | Nomos |
| Ausgabeart | Hardcover |
| Sprachen | deutsch |
| Seiten | 748 |
| Medium | Buch |
| Produkttyp | Wissenschaftsliteratur |
Rezensionen
»Insgesamt überzeugt die Dissertation durch ihre wissenschaftliche Stringenz, die außerordentliche Materialfülle und die klare argumentative Struktur. Der Verfasser zeigt auf beeindruckende Weise, dass er sowohl die technischen Grundlagen algorithmischer Systeme als auch die komplexen rechtlichen Fragestellungen, die sich aus ihrem Einsatz ergeben, vollständig durchdrungen hat. Die Arbeit vereint technische, datenschutzrechtliche, arbeitsrechtliche und gleichbehandlungsrechtliche Perspektiven zu einem kohärenten und theoretisch fundierten Gesamtbild, das gleichermaßen praxisrelevant wie dogmatisch tief verankert ist. Dabei zeigt der Verfasser eine beeindruckende Souveränität im Umgang mit europäischer und nationaler Rechtsprechung, Literatur und interdisziplinären Quellen. Die Argumentation ist stets präzise, nachvollziehbar und konsequent auf den Schutz der Grundrechte und die Wahrung rechtsstaatlicher Prinzipien ausgerichtet. Der wissenschaftliche Apparat der Arbeit ist von außergewöhnlicher Dichte und Sorgfalt. Mit dieser Verbindung von theoretischer Präzision, normativer Klarheit und praktischer Relevanz leistet die Dissertation einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis der rechtlichen Implikationen algorithmischer Entscheidungsverfahren im Arbeitsrecht. Sie ist nicht nur ein juristisches Werk von hoher Qualität, sondern zugleich ein Beispiel dafür, wie Rechtswissenschaft auf technische und gesellschaftliche Umbrüche reagieren kann, ohne an dogmatischer Tiefe einzubüßen.«
Prof. Dr. Alexander Eufinger, RdA 2026, 190
Prof. Dr. Alexander Eufinger, RdA 2026, 190
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