Erfinderprinzip vs. Innovationsschutz

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Zur Schutzfähigkeit von Leistungen durch künstliche Intelligenz im Patentrecht
Nomos, 1. Auflage 2023, 330 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe
Datenrecht und neue Technologien
Beschreibung
Die Arbeit beleuchtet eingehend das komplexe Verhältnis zwischen dem traditionellen Erfinderprinzip und dem Innovationsschutz mit Blick auf die Schutzfähigkeit von KI-generierten Erfindungen. Die umfangreiche Analyse der geltenden Rechtslage offenbart, dass nur eine natürliche Person als Erfinder in Betracht kommt. Die Frage nach der Notwendigkeit eines Patentschutzes für „erfinderlose“ KI-generierte Erfindungen beantwortet der Autor unter Berücksichtigung historischer, gesellschaftspolitischer, rechtlicher und ökonomischer Erwägungen. Auf dieser Grundlage werden verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten der Rechtslage de lege ferenda diskutiert und ein konkreter Vorschlag zum Schutz dieser Erfindungen unterbreitet.
Bibliografische Angaben
| Auflage | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-7560-1399-9 |
| Untertitel | Zur Schutzfähigkeit von Leistungen durch künstliche Intelligenz im Patentrecht |
| Erscheinungsdatum | 29.11.2023 |
| Erscheinungsjahr | 2023 |
| Verlag | Nomos |
| Ausgabeart | Softcover |
| Sprachen | deutsch |
| Seiten | 330 |
| Medium | Buch |
| Produkttyp | Wissenschaftsliteratur |
Rezensionen
»Insgesamt stellt das Buch einen sehr gelungenen Beitrag zu einer heiß diskutierten und aktuellen Frage dar. Es analysiert den Hintergrund, die Funktionen des Patentwesens, die Patentierungsvoraussetzungen und die Konsequenzen eines Patentschutzes für KI-Erfindungen umfassend, frei von Dogmen und scharfsinnig. Ergänzt wird das Buch durch mehrere interessanten Exkurse wie z.B. zum bekannten DABUS Fall. Insgesamt wird der Patentschutz für KI geschaffene Erfindungen klar und gut begründet bejaht. Es bleibt zu hoffen, dass die Gesetzgeber diese Vorschläge aufnehmen werden. Das Buch richtet sich an alle am Patentrecht und den neusten Entwicklungen im Bereich der KI interessierten Personen. Es ist gut und verständlich geschrieben und analysiert ein hochkomplexes Thema umfassend und vorbehaltslos.«
Europäischer Patentanwalt Beat Weibel, Mitt. Heft 4/2024
Europäischer Patentanwalt Beat Weibel, Mitt. Heft 4/2024
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