Goethe auf der französischen Opernbühne

Zur künstlerischen Goethe-Rezeption im 19. Jahrhundert
Rombach, 1. Auflage 2024, 587 Seiten

Buch

134,00 €
ISBN 978-3-98858-057-3

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Beschreibung
Faust, Mignon, Werther: Diese Operntitel sind nur ein Teil der Werke des französischen Musiktheaters zwischen 1830 und 1900, die auf Goethe zurückgreifen. Die Studie widmet sich dieser Reihe von Opernerfolgen von Librettisten wie Eugène Scribe und Komponisten von Berlioz, Gounod bis Massenet. Im Vordergrund steht die Stellung dieser intermedialen Kunstwerke in der französischen Rezeption: Zunächst werden Überlieferung und Entstehung in den Blick genommen, dann die Querverbindungen und die Ausstrahlung dieser beliebten Kunstform auf die Rezeption Goethes in anderen Bereichen der Kunst. Dabei werden die Librettodichtung, aber auch die Musik und die Übersetzung und zeitgenössische Aufführung dieser Opern im deutschsprachigen Ausland untersucht.
Bibliografische Angaben
Auflage 1
ISBN 978-3-98858-057-3
Untertitel Zur künstlerischen Goethe-Rezeption im 19. Jahrhundert
Erscheinungsdatum 26.11.2024
Erscheinungsjahr 2024
Verlag Rombach
Ausgabeart Hardcover
Sprachen deutsch
Seiten 587
Medium Buch
Produkttyp Wissenschaftsliteratur
Rezensionen
»Insgesamt zeichnet Isabelle Wimmer ein facettenreiches Bild der Goethe Adaption im französischen Musiktheater der 1830er- bis 1890er-Jahre und stellt sowohl wohlbekannte als auch eher obskure Werke in einen neuen Zusammenhang. Dabei gelingt es, den Anforderungen der verschiedenen berührten Disziplinen gerecht zu werden. Zur literaturwissenschaftlichen Expertise kommt eine große Belesenheit in der Musikwissenschaft. Das Buch dürfte sich daher für viele Leserinnen und Leser als interessant und lehrreich erweisen.«
Benedikt Leßmann, Die Tonkunst 3/2025

»Damit schließt Wimmer eine Lücke der linksrheinischen Goethe-Rezeption: Als Gesamtphänomen blieb das Thema ihrer Studie bislang wenig erforscht. Im Fall von Massenets ›Werther‹ sieht sie sich zu solcher Überzeugungsarbeit gar nicht erst genötigt. Gleichwohl ist gerade die Analyse dieses Meisterwerks grandios und bildet den würdigen Abschluss eines überaus lesenswerten Buches.«
Jan Verheyen, opernwelt.de Februar 2025
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