Kartellverbot und nachhaltige Entwicklung
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Die Berücksichtigungsfähigkeit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeitsziele im Rahmen des Art. 101 AEUV
Nomos, 1. Auflage 2025, 444 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe
Kartell- und Regulierungsrecht
Beschreibung
Die Privatwirtschaft spielt eine Schlüsselrolle bei der Verwirklichung der Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 sowie des europäischen Green Deals. Doch Kooperationen zwischen Wettbewerbern zur Förderung ökologischer und sozialer Ziele werfen komplexe kartellrechtliche Fragestellungen auf. Das Werk analysiert die ökonomischen Grundlagen und regulatorischen Spielräume, beleuchtet Zielkonflikte im Unionsrecht und untersucht die Ansätze der EU-Kommission und Wettbewerbsbehörden der Mitgliedstaaten. Es zeigt, wie Nachhaltigkeitsziele in die Anwendung von Art. 101 Abs. 1 und 3 AEUV integriert werden können und entwickelt praxisorientierte Lösungsansätze für einen ausgewogenen Ausgleich zwischen Wettbewerbsschutz und nachhaltiger Entwicklung.
Die Arbeit wurde mit dem GRUR-Dissertationspreis in der Kategorie Marken-, Wettbewerbs- und Designrecht und dem CBH Promotionspreis ausgezeichnet.
Die Arbeit wurde mit dem GRUR-Dissertationspreis in der Kategorie Marken-, Wettbewerbs- und Designrecht und dem CBH Promotionspreis ausgezeichnet.
Bibliografische Angaben
| Auflage | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-7560-0172-9 |
| Untertitel | Die Berücksichtigungsfähigkeit ökologischer und sozialer Nachhaltigkeitsziele im Rahmen des Art. 101 AEUV |
| Erscheinungsdatum | 12.05.2025 |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Verlag | Nomos |
| Ausgabeart | Softcover |
| Sprachen | deutsch |
| Seiten | 444 |
| Medium | Buch |
| Produkttyp | Wissenschaftsliteratur |
Rezensionen
»Insgesamt überzeugt die Dissertation durch ihre wissenschaftliche Stringenz, die außerordentliche Materialfülle und die klare argumentative Struktur. Mansius gelingt es, technische, ökonomische und rechtliche Perspektiven zu einem kohärenten Gesamtbild zu verbinden, das die Komplexität der rechtlichen Implikationen von Nachhaltigkeitskooperationen im Wettbewerbsrecht umfassend abbildet. Besonders hervorzuheben ist die präzise Verknüpfung theoretischer Grundlagen, praktischer Beispiele und europarechtlicher Auslegungslinien, die dem Leser ein tiefes Verständnis für die Möglichkeiten und Grenzen der Integration von Nachhaltigkeitszielen in kartellrechtlich relevante Kooperationen vermittelt. Die Arbeit liefert nicht nur eine fundierte dogmatische Analyse, sondern zeigt zugleich die rechtspolitischen Potenziale auf, die sich aus einer unionszielkonformen Auslegung von Art. 101 AEUV ergeben. Sie macht deutlich, dass Nachhaltigkeitsziele weder isoliert betrachtet noch per se als wettbewerbswidrig gelten, sondern im Rahmen einer differenzierten Prüfung von Effizienzgewinnen und gesamtgesellschaftlichen Vorteilen bewertet werden müssen. Aufgrund der systematischen Tiefe, der interdisziplinären Methodik und der praxisnahen Beispiele ist zu erwarten, dass sich die Dissertation zu einem Standardwerk auf diesem Gebiet entwickeln wird.«
Prof. Dr. Alexander Eufinger, NZKart 12/2025
Prof. Dr. Alexander Eufinger, NZKart 12/2025
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