Kausalitätsfeststellung im Strafprozeß
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Nomos, 1. Auflage 1997, 117 Seiten
Das Werk ist Teil der Reihe
Kieler Schriften zum Strafrecht
Buch
40,00 €
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ISBN 978-3-7890-4827-2
Nicht lieferbar
Beschreibung
Seit dem »Contergan-Verfahren« ist umstritten, ob das Gericht im Strafprozeß ein wissenschaftlich umstrittenes Kausalgesetz zugrunde legen darf, oder ob bei einer Verurteilung nur solche Kausalgesetze angewendet werden dürfen, die innerhalb der entsprechenden Fachdisziplin unumstritten sind. Aufgrund der erforderlichen Rationalitäten des Beweises können einer Verurteilung nur rational nachvollziehbare Kausalgesetze zugrunde gelegt werden. Rational nachvollziehbar ist ein Kausalgesetz, wenn sich mit seiner Hilfe Prognosen aufstellen lassen, die es erlauben, das Gesetz zu überprüfen und es zumindest theoretisch zu bestätigen oder zu falsifizieren. Umstrittene Kausalgesetze eröffnen aufgrund ihrer Unvollständigkeit diese Möglichkeit in der Regel nicht und dürfen deshalb als irrationale Gesetze zu Lasten eines Angeklagten nicht angewendet werden.
Bibliografische Angaben
| Auflage | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-7890-4827-2 |
| Erscheinungsdatum | 05.08.1997 |
| Erscheinungsjahr | 1997 |
| Verlag | Nomos |
| Ausgabeart | Softcover |
| Sprachen | deutsch |
| Seiten | 117 |
| Medium | Buch |
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