Warum scheitern russische Demokratien?
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Beschreibung
Im Verlauf des 20. Jahrhunderts erlebte Russland – ähnlich wie Deutschland – zwei Versuche, eine demokratische Herrschaftsordnung im Lande zu verankern. Die „erste“ russische Demokratie scheiterte nach acht Monaten im Oktober 1917 infolge des bolschewistischen Staatsstreiches, die erste deutsche (die Weimarer Republik) nach etwa 14 Jahren nicht zuletzt infolge der politischen „Verantwortungslosigkeit“ der konservativen deutschen Eliten. Die im August 1991 errichtete „zweite“ russische Demokratie versuchte bestimmte Lehren sowohl aus dem Zusammenbruch ihrer russischen Vorgängerin als auch aus dem Scheitern der Weimarer Demokratie zu ziehen, jedoch vergeblich. Anders als in Deutschland scheiterte in Russland auch das zweite „demokratische Experiment“. Die Analyse all dieser Entwicklungen und ihrer Ursachen stellt den Gegenstand dieses Buches dar.
Bibliografische Angaben
| Auflage | 1 |
|---|---|
| ISBN | 978-3-7560-1793-5 |
| Untertitel | Vergleichende Betrachtungen und Essays |
| Erscheinungsdatum | 17.07.2024 |
| Erscheinungsjahr | 2024 |
| Verlag | Nomos |
| Ausgabeart | Softcover |
| Sprachen | deutsch |
| Seiten | 202 |
| Medium | Buch |
| Produkttyp | Wissenschaftsliteratur |
Rezensionen
»Das Buch liest sich am Ende wie eine nüchterne Warnung an die Demokraten aller Länder, ohne dabei die Intention der Zuversicht zu vergessen [...]. Dieses Spannungsfeld verleiht dem durchgehend instruktiven Buch einen zusätzlichen besonderen Reiz.«
Dr. Anna Schor-Tschudnowskaja, theologie.geschichte.de 20/2025, 6
»Aktueller kann ein Buch nicht sein! [...] Indem Luks den Lichtkegel auf die bei den Brennpunkte des zweimaligen Niedergangs der Demokratie in Russland lenkt, ist ihm eine sehr lesenswerte Einführung in das russische Denken und die russische Geschichte gelungen. Ein kluges, lesenswertes, gegenwartsbezogenes, sachkundiges und deshalb sehr empfehlenswertes Buch.«
Dr. Christoph Böhr, Die Tagespost 2/2025, 24
Dr. Anna Schor-Tschudnowskaja, theologie.geschichte.de 20/2025, 6
»Aktueller kann ein Buch nicht sein! [...] Indem Luks den Lichtkegel auf die bei den Brennpunkte des zweimaligen Niedergangs der Demokratie in Russland lenkt, ist ihm eine sehr lesenswerte Einführung in das russische Denken und die russische Geschichte gelungen. Ein kluges, lesenswertes, gegenwartsbezogenes, sachkundiges und deshalb sehr empfehlenswertes Buch.«
Dr. Christoph Böhr, Die Tagespost 2/2025, 24
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